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LED Beleuchtung

LED (Light-Emitting Diode) geben bei geringem Stromverbrauch sehr viel Licht ab. Im Science Tower wird aus Gründen der Energieeffizienz konsequent auf LED-Leuchten gesetzt. Dazu wurde in Kooperation mit dem Leuchtenhersteller Zumtobel ein dediziertes Beleuchtungskonzept entwickelt.

Standard


Die Beleuchtung moderner Arbeitswelten muss einerseits energieeffizient sein und andererseits qualitativ hochwertige Lichtstimmungen erzeugen. Im Science Tower wurde dazu auf ein altes Konzept zurück gegriffen – der Trennung von Grund- und Arbeitsplatzbeleuchtung.
Deckenfluter leuchten den gesamten Raum diffus aus, Tischleuchten beleuchten direkt den Arbeitsplatz. Auf diese Weise schafft man nur dort hohe Beleuchtungsstärken wo sie benötigt werden und in dem Ausmaß wie sie der/die einzeln/e NutzerIn wünscht.

Simulation-A

differenzierte Ausleuchtung, bestehend aus Tischleuchten, Deckenflutern und Spots.

Tischleuchte TIGNUM

Das Resultat der Zusammenarbeit mit Zumtobel ist die Projektleuchte TIGNUM, welche eigens für den Science Tower entwickelt wurde.
Durch den verschiebbaren Balken kann die Leuchte unterschiedlich am Tisch positionert werden. Um keinen zusätzlichen Platz am Tisch einzunehmen, kann ein Computerbildschirm auf den flachen Fuß gestellt werden.

Tischleuchte TIGNUM

http://pernthaler.at/portfolio-item/tischleuchte/

Unmittelbar in Reichweite des Nutzers befindet sich ein Drehregler mit dem die Leuchte eingeschalten und gedimmt werden kann. So wird der Nutzer angeregt sich fortlaufend mit seinem Licht- und somit Energiebedarf auseinanderzusetzen.

Experte


Im Zusammenhang der Ausleuchtung moderner Arbeitswelten stellt sich immer wieder die Herausforderung, optimale Arbeitsbedingungen im Kontext von nachhaltigem Resourcenmanagement zu schaffen. Ziel der Entwicklung war die Verbindung von optimierter Ausleuchtung mit höchster Energieeffizienz um einerseits den steigenden Erwartungshaltungen hinsichtlich qualitativer Lichtstimmungen in hochwertigen Büroimmobilien zu entsprechen und andererseits der Verpflichtung zur Nachhaltigkeit nachzukommen.

Dazu wurde auf ein sehr ursprüngliches Konzept zurückgegriffen – der Trennung von Grund- und Arbeitsplatzbeleuchtung. Die Grundbeleuchtung basiert dabei auf einer zentral geregelten und niederschwelligen Ausleuchtung des gesamten Raumes. Die konkrete Arbeitsplatzbeleuchtung erfolgt über stufenlos dimmbare Tischleuchten, welche hohe Beleuchtungsstärken unmittelbar auf der Tischfläche erzeugen.

Durch die Zonierung des Raums sollte eine differenzierte Lichtverteilung geschaffen werden, die hohe Beleuchtungsstärken dort schafft wo sie benötigt werden und in  dem Ausmaß, wie sie der /die einzeln/e NutzerIn wünscht. Der Büroraum wurde dabei in drei Zonen mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken geteilt:

  • Arbeitsplatz (ø 500 lx, vom Nutzer gesteuert)
  • Arbeitsplatzumgebung (ø 250 lx, zentral geregelt)
  • Erschließung (ø 150lx, zentral geregelt)
Lichtzonierung

Zonierung des Büroraums in Arbeitsplatz (dunkelgrau, ø 500lx), Arbeitsplatzumgebung (grau, ø 250lx) und Erschließung (hellgrau, ø 150lx).

Durch die Trennung wird eine differenzierbare Lichtverteilung geschaffen, die vom Nutzer individuell beeinflusst werden kann. Auf diese Weise werden auch verschiedene Lichtzonierungen im gleichen Raum ermöglicht, was besonders in Großraumbüros ein Vorteil ist.

Simulation-A

A: differenzierte Ausleuchtung, bestehend aus Tischleuchten, Deckenflutern und Spots.

Simulation-B

B: konventionelle Ausleuchtung, bestehend aus Pendelleuchten

Erste Simulationen haben gezeigt, dass in einer Gesamtbetrachtung dieses Systems im Gegensatz zu einer konventionellen Beleuchtung Energieeinsparungen von rund 30% möglich sind.

Zur Evaluierung wurde das geplante Beleuchtungssystem einem konventionellen Beleuchtungssystem gegenübergestellt. Beide Systeme enthalten ausschließlich LED-Leuchtmittel und wurden in einem isolierten Testraum der einem Abschnitt eines Regelgeschoßes (62,4 m²)  im Science Tower entspricht simuliert und hinsichtlich der erzeugten Beleuchtungsstärken und der maximalen elektrischen Anschlussleistung verglichen.
Als Vergleichswert für die maximale elektrische Anschlussleistung der Systeme wird die Gesamtleistung der verwendeten Leuchten in den jeweiligen Systemen in Bezug zur Fläche des Testraum herbeigezogen – durch die differenzierte Lichtverteilung des neuen Beleuchtungskonzepts wird so ein Wert von etwas über 7 W/m² erzielt.

Lichtverteilung-A

A) Verteilung der Beleuchtungsstärken [lx]: hohe Beleuchtungsstärken unmittelbar am Arbeitsplatz, niedrigere Beleuchtungsstärken in der Arbeitsplatzumgebung und den Erschließungsbereichen

Lichtverteilung-B

B) Verteilung der Beleuchtungsstärken [lx] bei konventioneller Ausleuchtung: über den ganzen Raum verteilt hohe Beleuchtungsstärke mit Konzentrationen unter den Pendelleuchten

Grundbeleuchtung

Die indirekte Grundbeleuchtung leuchtet den gesamten Raum niederschwellig aus: LED-Leisten an der raumzugewandten Kante der abgehängten Decke über dem Erschließungsgang in Kombination mit Reflektorblechen erzeugen eine angenehme Lichtstimmung. Durch die gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Raums kann die Möblierung flexibel aufgestellt werden.

Die Grundbeleuchtung kann optional mit adjustierbarer Farbtemperatur ausgeführt werden, sodass die Raumlichstimmung dem Tageslichtverlauf angepasst werden kann.

Tischleuchte TIGNUM

Das Resultat der Zusammenarbeit mit Zumtobel ist die Projektleuchte TIGNUM, welche eigens für den Science Tower entwickelt wurde.

Durch ihre Bauform und Funktionalität fügt sich die Leuchte in unterschiedliche Arbeitsplatzkonfigurationen ein. Der linienförmige Leuchtkörper schwebt zentriert über der Tischfläche und leuchtet diese blendfrei, effizient und gezielt aus. Der geringe Abstand zur Tischfläche ermöglicht hohe Beleuchtungsstärken bei sehr geringer Leistung.
Um Platz auf der Tischfläche zu schaffen können Bildschirme entweder auf dem Fuß platziert oder direkt am Arm befestigt werden. Der Leuchtkörper ist durch seine Aufnahme verschiebbar und kann an unterschiedliche Bildschirmkonstellationen angepasst werden.

Tischleuchte TIGNUM

http://pernthaler.at/portfolio-item/tischleuchte/

Für die Bedienung der Leuchte wurde bewusst auf digitale Schnittstellen und unterstützende Sensorik verzichtet, das Einschalten und Dimmen geschieht über ein haptisch ansprechendes Drehelement.
Dieses befindet sich in unmittelbarer Reichweite am Fuß der Leuchte und zielt darauf ab, den Nutzer zur Interaktion anzuregen. Durch stetige Anpassung der Leuchtstärke soll auf lange Sicht Bewusstsein für den eigenen Energiebedarf geschaffen werden.


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